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Hummel und DLH beim24 Stunden Rollerrennen Nachdem 24 Stundenrennen German Speekweek in Oscherslaben machten wir uns Montags auf direktem Weg zum nächsten 24 Stunden Rennen. Diesmal mit etwas weniger PS. Ein Gilera Runner 180 ccm sollte die Geheimwaffe sein. Der Roller wurde von Mario Palm Loxstedt (Bremerhaven) vorbeteitet und zur Verfügung gestellt. Für die finanzielle Seite fand sich in Marcus Speh ein Sponsor, welcher auch die Fahrerauswahl traf. An den Start gingen Marcus Ströher (Ex Langstrecken WM Fahrer) Markus Jung (erfahrerner Rollerrennfahrer), Stefan Merkens (Langstrecken WM Fahrer), Michael Bumm (Ex-Langstrecken WM Fahrer) sowie Daniel ...(Malossi Deutschland Fahrer).
Das Teilnehmerfeld bestand aus 38 Teams, aufgeteilt in verschiedenen Klassen. In unserer Klasse S4 kämpften 6 Teams um den Sieg. Unser Ziel war ein Platz unter den ersten 3 in der Gesamtwertung. Nach einem grandiosen Zeittrainig konnte Markus Jung die Pole Position für uns mit 1.00,7 min. herausfahren. Marcus Ströher sollte beim Rennen den Start (Samstag 14.00 Uhr) fahren. Nach ca. 2 Stunden, hatten uns 3 Stürze ziemlich schnell ins Mittelfeld buxiert. Aufholen war angesagt. Sonntag Morgen um 6.30 Uhr lagen wir auf dem 2. Platz in der Gesamtwertung. Von da an sollte uns das Pech ereilen. Marcus Ströher mußte nach einem klassischen Highsider ins Krankenhaus. Er zog sich 3 Rippenbrüche, einen Schulter, sowie einen Fersenbeinbruch zu, was ihn aber nicht davon abhielt, nach ärztlicher Versorgung wieder in die Box zu humpeln. Mehrere Reparaturen an der Vorderradbremse warfen uns wieder weiter zurück. In Michael Bumms Turn, riß dann der Motor samt Schwinge ab, was ebenfalls zwangsläufig zu einem weiteren Sturz führte. Mit 4 Helfern wurde der Roller über die Absperrungen in die Box getragen. Innerhalb von 10 Min. war der Motor gewechselt und es konnte weitergehen. Teile der Hinterradbremse lagen im Kiesbett, so daß das Rennen nun nur noch mit Vorderradbremse zu Ende gefahren werden konnte. Dazu waren nur Stefan und Michael in der Lage, da sie aus dem Motorradsport sowieso das Bremsen vorne gewöhnt waren. Nach 1,5 Stunden Turns der beiden Fahrer konnten wir das Rennen trotz aller Widrigkeiten mit einem 10. Platz in der Gesamtwertung und einem 4. Platz und in der Klassenwertung beenden.
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