Aschersleben, 24 Stunden Rollerrennen 2006

Aschersleben, 24 Stunden Rollerrennen 2006

Nach den 24 Stunden Oschersleben sind meine Männer Peter und Stefan gleich zum nächsten 24 Stunden Rennen nach Aschersleben gefahren. Ich habe mir ein paar Tage Urlaub bei Katrin und Oli in Dresden gegönnt. An dieser Stelle nochmals Danke für die schönen Tage in eurer Talmühle. Freitag Nachmittag sind dann Oli und ich in Aschersleben eingetrudelt.

Die Stimmung war gut. Der Roller, ein Gilera Runner VXR 180 ccm 4-Takt, war von Markus Jung und Thomas Anger hervorragend vorbereitet und lief wie am Schnürchen. Stefan konnte im freien Training eine Rundenzeit von 59,7 sek. für sich verbuchen. Am Abend wurde die Strategie fürs Rennen von den Fahrer (Markus Jung, Markus Zimmermann (Zimbo), Markus Lüghausen und Stefan), sowie von den Mechanikern (Thomas Anger, Mario Schumacher, Falco Hill und Peter Merkens) festgelegt.

Zimbo fuhr den Start. Leider kam er vom Start nicht so gut weg, und fuhr als Vorletzter los. Doch das sollte für Zimbo kein Problem sein. Als er nach 2 Stunden Fahrt an Stefan übergab, lag er bereits mit 2 Runden Vorsprung an 1. Stelle gesamt. Stefan konnte den Vorsprung nach weiteren 2 Stunden auf 5 Runden Vorsprung ausbauen.

Eine unserer Stärken lag darin, das alle 4 Fahrer in der Lage waren konstante Rundenzeiten von 1.00 - 1.03 zu fahren. Außerdem fuhren Zimbo und Stefan teilweise Turns von 2 Stunden, was uns einige Wechsel ersparte. Bis in der Nacht um 23.45 Uhr lagen wir mit 19 Runden Vorsprung immer noch an 1. Stelle. Dann hatten wir einen großen Boxenstopp. Dabei haben wir ca. 6 Runden verloren. Gegen 00.30 Uhr haben wir aufgrund des immer stärker einsetzenden Regens auf Regenreifen gewechselt, und verloren weitere 6 Runden.

Im Gegensatz zu anderen Teams funktionierten unsere Regenreifen nicht so optimal, und wir eierten Runde um Runde so dahin. Die Aprilia konnte sich so an uns vorbeischieben und sogar 19 Runden Vorsprung herausfahren. Gegen Morgengrauen hörte der Regen auf. Um nicht noch mehr Runden zu verlieren, sind wir sogar das Risiko eingegangen und sind im Trockenen weiter mit den Reifen draußen geblieben. Die Strecke trocknete ab, und endlich konnten wir wieder ein wenig aufholen.

Die Boxenstopps klappten einwandfrei. Ein riesengroßes Lob an die Mechaniker, besonders an Markus Jung der seinen Doppeljob als Fahrer und auch Mechaniker hervorragend meisterte. Der Roller hielt und um 14.00 Uhr fuhren wir als 2. nach 1241 Runden über die Ziellinie mit einem Vorsprung von 41 Runden auf den 2. Platzierten unserer Klasse. Den 1. Platz in der Maxiscooterklasse haben wir anschließend gebührend gefeiert.

Die Stimmung im Team war sehr gut. Ich möchte an dieser Stelle noch mal betonen, dass wir uns teilweise gar nicht kannten. Umso besser war der direkte Zusammenhalt, nach dem Motto "Einer für alle, alles fürs Team".

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Sponsoren.

Danke an Doninik Finke (DF Opticparts) der die tolle Lackierung des Rollers, sowie ein Teil des Startgeldes übernommen hat.

Danke an Karl Schmitt von Malossi Deutschland, ohne den es gar nicht gegangen wäre.

 
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